Unter Strahlung versteht man, ganz allgemein, die Einwirkung der Sonnenstrahlung und der Himmelsstrahlung auf die Erdoberfläche.
Diese ist normalerweise mit einem Energietransport zur Erde verbunden, es kann aber in klaren Nächte auch umgekehrt sein.
Die wichtigsten Sensoren sind:
Das Sternpyranometer,
das die Globalstrahlung, also die Sonnen- und die Himmelsstrahlung misst.
Der Ausgang entspricht der eingestrahlte Energie in W/m².
Der Strahlungsbilanzmesser. Dieser Sensor misst, wie schon der Name sagt, die Bilanz der eingestrahlten und abgegebenen Energie. In der Nacht ist dieser Wert im Allgemeinen negativ und am Tag positiv, mit einen oder auch zwei Ausgängen in W/m². Strahlungsbilanzsensoren mit zwei Ausgängen erfassen die Anteile getrennt und die Bilanz wird dann berechnet.
Das Messprinzip für das Sternpyranometer und bei dem Bilanzmesser ist jeweils gleich. Die einfallende Strahlungsenergie wird in eine Temperaturerhöhung von Vergleichflächen umgewandelt und daher ist die Messung letztlich eine Temperaturmessung. Diese Messungen sind nicht absolut und jeder Sensor hat einen, empirisch ermittelten, Kalibrierfaktor. Dieser Kalibrierfaktor unterliegt einem Alterungsprozess und es ist daher besonders wichtig den Kalibrierfaktor periodisch neu zu ermitteln.
Typischer Kalibrierfaktor eines Bilanzsensors: 1 mV = 70 W/m².
Der Ausgang kommt direkt von Thermoelementen, die in Reihe geschaltet, die Temperaturunterschiede messen.
Der Ausgangsbereich liegt ohne Verstärker bei +/- 20 mV , damit ist eine hohe Auflösung der nachfolgenden Messelektronik notwendig.
Der Sensor für die Sonnenscheindauer. Dieser Sensor misst im Prinzip auch die Globalstrahlung und meldet Sonnenschein bei einem bestimmten Schwellwert. Dieser Wert wurde mit 120 mW /m² festgelegt.
Ausgang meist Spannungspegeln die Sonne JA/NEIN bedeuten.
Downloads:
Normaufstellung
Wartungsprotokoll Strahlung
Wartungsprotokoll Sonne
Standard-Installation