Den Niederschlag in flüssiger und in fester Form zu erfassen, ist nicht einfach. In erster Linie deshalb, weil der Niederschlag nicht gleichmäßig verteilt auf die Erde fällt. Der Messpunkt muss daher einmal schon mit Bedacht gewählt werden. Nur in windgeschützten Lagen wird man einigermaßen einen repräsentativen Wert bekommen.
Die Fehlmessung, die trotzdem nicht zu vermeiden ist, liegt im Bereich von 5 - 20 %. Damit sind noch nicht Fehler berücksichtigt, die vom Messsystem kommen.
Laut ÖNORM M 9490, dürfen diese Fehler noch einmal +/- 10 % betragen.
Die Messsysteme selbst, unterlagen und unterliegen einem stetigen Wandel.
Klassisch wird der Niederschlag in einem Gefäß, mit einer Auffangfläche von 200 cm² oder 500 cm² gesammelt und mit einem Wippensystem gezählt oder mit einer Wägezelle gewogen.
Das System, den Niederschlag einfach ständig abzuwiegen hat den Hauptvorteil, dass der feste Niederschlag, also z.B.: Schnee, nicht mit einer Heizung verflüssigt werden muss. Bei diesem Vorgang verdunstet leider immer eine Menge.
Derzeit geht die Entwicklung in Richtung optische Systeme mit dem Vorteil, dass man auch Information über die Art des Niederschlages bekommt. Systeme die mit einer Radar-Messung arbeiten sind auch im Einsatz und es werden weitere vollelektronische folgen.
Die Wetterdienste setzen derzeit noch Niederschlagsgeber mit einer Wippe oder Wägezelle ein.
Einfach schon deshalb, weil nur diese einfach überprüft werden können.
In unserem Programm finden sie nur Fremdprodukte. Unsere Niederschlagswaage reparieren wir nur mehr.
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